Der richtige Standort für dein Terrarium

Der richtige Standort ist vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt, da das Terrarium sonst im Sommer leicht überhitzen kann. Möchte man sein Terrarium trotzdem vor ein Fenster Stellen, ist es wichtig das Terrarium durch einen Vorhang vor der Sonneneinstrahlung zu schützen. Aber auch dunkle und feuchte Kellerräume sollten vermieden werden.

Außerdem sollte das Terrarium möglichst Zugfrei und gut zugänglich sein. Bei Stressanfälligen Tieren sollte zudem darauf geachtet werden, dass sie in einem ruhigen Raum untergebracht sind. Auch der Sichtkontakt zu anderen Terrarien sollte vermieden werden. Hier kann bereits eine dünne Wand aus Pappe aushelfen.

Es gibt spezielle Terrarium Unterschränke, diese eignen sich sehr gut für Terrarien. Man kann ein Terrarium aber auch auf eine Kommode oder ein Regal stellen. bei schweren Terrarien bietet es sich an eine Sperrholzplatte unterzuschieben damit sich das Regalbrett nicht verbiegt.

Wichtig: Auch Katzen und Frettchen müssen von den Terrarien ferngehalten werden da sie bei den Reptilien großen Stress auslösen.

Einrichtung und Zubehör – Die Grundausstattung für dein Wüstenterrarium

In diesem Artikel geht es um die vollständige und artgerechte Einrichtung eines Wüstenterrariums. Du erfährst welche Pflanzen sich für ein Wüstenterrarium eignen und welche technischen Hilfsmittel benötigt werden, aber auch alle weiteren wichtigen Informationen zum Klima, Bodengrund und Einrichtung.

Das Klima

In der Wüster herrschen starke Temperaturschwankungen. Tagsüber beträgt die Temperatur zwischen 30 und 45°C und Nachts kühlt sie rapide auf 15-20°C ab. Natürlich müssen diese Temperaturschwankungen auch im Terrarium nachempfunden werden, aber das ist mit der richtigen Technik kein Problem. Neben hohen temperaturen herrscht in der Wüste auch ein sehr trockenes Klima. Lediglich Morgens sollte man das Terrarium kurz einsprühen um den Morgentau der Wüste nachzuempfinden.

Die Pflanzen

Für ein Wüstenterrarium ist die Pflanzenauswahl deutlich geringer als für ein Waldterrarium, aber auch hier gibt es eine Auswahl mit der sich arbeiten lässt. Zu den gängigen Pflanzen für Wüstenterrarien gehören Sukkulenten, Tillandsien und Kakteen. Wer eine größere Vielfalt für sein Terrarium möchte kann immernoch auf Kunstpflanzen zurückgreifen. Bei Kakteen sollte man allerdings darauf achten, dass sie keine spitzen Stacheln haben, da sich die Tiere sonst verletzen könnten.

Der Bodengrund

Bei einem Wüstenterrarium verwendet man üblicherweise Sand als Bodengrund. Für die artgerechte Haltung gibt es speziellen Terrariensand, diesen gibt es sogar in verschiedenen Farben und Strukturen. Für Tiere die gerne buddeln und höhlen bauen gibt es auch extra grabfähigen Sand der mit Lehm vermischt ist.

Dekorationen und Einrichtung

Was die Einrichtung angeht gelten Wüstentiere als Minimalisten. Es reicht schon ein erhöhter Platz zum Sonnen und ein bis zwei Höhlen als Rückzugsmöglichkeit, ansonsten sollte noch ein Trinkgefäß vorhanden sein, denn auch Wüstenbewohner brauchen regelmäßig etwas zu trinken.

Das Terrarium

Sowohl ein Terrarium aus Glas als auch eines aus Holz oder OSB sind als Wüstentterrarium denkbar. Aufgrund des trockenen Klimas ist auch kein Schimmelbefall zu Befürchten.

Die Technik

Die technische ausstattung eines Wüstenterrariums ist relativ umfangreich. Eine Heizmatte legt man unter das Terrarium, sie sorgt für die richtige Grundtemperatur im Wüstenterrarium. Zum prüfen und regeln der Temperatur werden ein Thermometer und ein Thermostat benötigt. Als Wärmespot sollte man einen Heizstrahler einbauen, dieser ermöglicht den Terrarienbewohnern ein Sonnenbad zu nehmen. Auch die Beleuchtung darf natürlich nicht fehlen. Diese wird wie in fast jedem anderen Terrarium auch durch Leuchtstoffröhren gewährleistet.

Welches Material eignet sich am besten für mein Terrarium?

Terrarien aus Glas sind die bekannteste und bisher auch die beliebteste Terrarium Art, aber nicht die einzige. In diesem Artikel erfährst du aus welchen Materialien ein Terrarium bestehen kann und welche Vor und Nachteile diese haben.

Glasterrarien

Glasterrarien haben den Vorteil das sie fast überall und in vielen verschiedenen Größen erhältlich sind. Außerdem eignen sie sich besonders gut zum beobachten der Tiere. Je nachdem wo im Glasterrarium die Belüftungen angebracht sind kann man es auch gut als Aquaterrarium verwenden. Auch als Wald oder Regenwaldterrarium kann man sein Glasterrarium leicht einrichten und es besteht nur eine sehr geringe Gefahr das es zu Schimmelbildung kommt.

Die Nachteile eines Glasterrarium sind der erhöhte Reinigungsaufwand und die schlechter Wärmeisolierung im Vergleich zum Holz oder OSB-Terrarium. Daher ist der Stromverbrauch bei einem Glasterrarium auch etwas höher.  

Holz-, OSB-Terrarien

Holzterrarien eignen sich durch Ihre hervorragende Wärmehaltung besonders gut als Wüstenterrarien. Aber auch als Waldterrarium kann man sie sehr gut einrichten. Allerdings ist zu beachten das Holz bei hoher feuchtigkeit leicht anfängt zu Schimmeln. Als Aquaterrarium ist ein OSB-Terrarium völlig ungeeignet.

Netzterrarien

Gazeterrarien oder auch Netzterrarien bieten rundum Belüftung. Sie eignen sich für Echsen und Insekten und können gut als Waldterrarium eingerichtet werden. Gerade für Tier die Wasser nur in kleinsten Tröpfchen Aufnehmen ist ein Netzterrarium Ideal. Da sich die Kleinen Wassertropfen von selbst an den Terrariumwänden bilden. Als Wüstenterrarium eignet sie sich allerdings kaum da es durch die hohe Luftzirkulation kaum möglich ist die richtige Temperatur zu Halten.

Plastikterrarien

Terrarien aus Plastik sind in den allermeisten Fällen völlig ungeeignet zu Haltung von Reptilien. Sie eignen sich bestenfalls um das Tier zum Arzt zu bringen oder um Jungtiere die ersten Monate großzuziehen.