Pfeilgiftfrösche

 

Pfeilgiftfrösche sind faszinierende Tiere. Sie beeindrucken besonders durch ihre kräftigen Farben und ihre lebhaftigkeit. Die ca. 1,5 bis 6 cm kleinen Frösche sind Tagaktiv. Auf ihrem Speiseplan stehen kleinere Insekten und Spinnen (Fruchtfliegen, Wachsraupen, Springschwänze, Bohnenkäfer, Erbsenläuse, Heimchen,… )

Für die Haltung von Pfeilgiftfröschen benötigt man ein Regenwaldterrarium. Dieses zeichnet sich durch einen doppelten und abgeschrägten Boden aus. Wodurch Wasser von hinten nach vorne ablaufen und sich dann sammeln kann. Durch ein Ablassventil kann man das Wasser dann entfernen.

Zu richtigen Einrichtung des Terrariums gehören ausreichend Rückzugsmöglichkeiten. Außerdem sollten Pflanzen, Moos und Geäst im Terrarium verbaut werden. Bromelien gehören dabei zur Grundausstattung.

Die raue Grasnatter

Die raue Grasnatter ist Tagaktiv. Sie wird nur ungefähr 60-80 cm groß und kann daher auch in einem kleineren Terrarium gehalten werden. Das Grasnattern sich viel bewegen und in Ästen herumklettern macht sie zudem zu sehr interessanten Beobachtungstieren. Im gegensatz zu den meisten anderen Schlangenarten ernähren sich Grasnattern ausschließlich von Lebenden Insekten, Spinnen und Würmern und sind im allgemeinen recht Pflegeleicht.

Damit die Grasnatter sich wohl fühlt sollte sie in einem Terrarium mit den Maßen 100x50x100cm gehalten werden. Die Temperaturen sollten tagsüber zwischen 24-27°C liegen. Außerdem sollte den Nattern ein Sonnenplatz mit einer Temperatur von ca. 33°C zu Verfügung stehen. Nachts darf die Temperatur dann etwas abkühlen, aber es sollten nicht weniger als 17°C werden.

Natürlich ist auch eine artgerechte Einrichtung des Terrariums wichtig. Dafür sollte man ihnen reichlich Klettermöglichkeiten aus Ästen, Rankengewächsen und hohen Gräsern anbieten. Eine Wasserschale darf natürlich auch nicht fehlen. Als Boden eignet sich eine Mischung aus ungedüngter Blumenerde und Sand oder Substrat.

Wer nach dieser kurzen Info in Erwägung zieht sich eine oder mehrere raue Grasnattern zu halten sollte unbedingt mal in dieses *Buch reinschauen. Das Buch wurde von zwei Züchtern geschrieben die sich sehr gut mit den Tieren auskennen und die in diesem Buch viele umfangreiche und nützliche Informationen veröffentlicht haben.

Reptilien die kein Lebenfutter fressen?

Reptilien sind faszinierende Lebewesen, doch bevor man sich für eines von ihnen entscheidet sollte man sich eingehend mit der Haltung vertraut machen. Wer Probleme damit hat lebendige Mäuse und Insekten zu verfüttern, sollte sich vielleicht besser für ein anderes Haustier entscheiden.

Allerdings gibt es auch einige wenige vegetarisch lebende Reptilien. Dornschwanzargamen sind zum Beispiel als ausgewachsene Tiere fast vollständige Vegetarier, lediglich als Jungtiere greifen sie auf Insekten als eiweißquelle zurück. Auch grüne Leguane zählen zu den Vegetarisch lebenden Reptilien. Eine Hürde die es bei der Haltung von Dornschwanzargamen  oder Grünen Leguanen zu überwinden gilt ist der sehr hohe Platzbedarf dieser Tiere. Für Dornschwanzargamen liegen die Mindestmaße für ein Terrarium bei 180x80x100cm und für grüne Leguane sind sie mit 250x200x200cm sogar noch größer. Wer sich kein Terrarium dieser Größe anschaffen kann oder möchte kann sich noch dafür entscheiden Landschildkröten im Garten zu Halten., Natürlich brauchen diese dort auch entsprechend viel Platz, aber oft steht dieser im Garten eher zu Verfügung als im Haus oder der Wohnung.

Fazit: Es gibt durchaus Reptilien die nicht zwingen Lebendfutter brauchen, allerdings benötigen diese deutlich mehr Platz als die meisten anderen und sind auch sonst in Ihrer Haltung recht anspruchsvoll. Wer mit wenig Platz und Aufwand Reptilien halten möchte, sollte sich also an den Gedanken gewöhnen auch mal lebend Futter zu geben .